Brot & Brötchen aus Hefeteig
Besonders häufig kommt der Hefeteig bei Brot und Brötchen zum Einsatz.
Hier ergibt sich eine schier unendliche Vielfalt bei den Variationen, denn Brot und Brötchen selbst werden
in unterschiedlichen Größen, Formen und mit den verschiedensten Zutaten zubereitet.
Das Brot als solches erlaubt sowohl eine süßliche Geschmacksrichtung, als auch eine deftige.
Gleiches gilt für die Brötchen.
So können beiden Backwaren Rosinen, Nüsse, Zwiebeln, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Kartoffeln, Gemüse
oder gar getrocknete Früchte zugefügt werden, um immer wieder neue Geschmackserlebnisse zu erzielen.
Unterscheidung der Brote
Bei den Broten wird grundsätzlich in gesäuertes und ungesäuertes Brot unterschieden.
Ersteres lässt das Treiben und Gären der verwendeten Triebmittel, wie der Hefe zu und wird dadurch besonders locker.
Das ungesäuerte Brot, meist als Fladenbrot auftretend, wird noch vor der Gärung zubereitet.
Daneben wird nach den verwendeten Getreidearten unterschieden.
So finden sich Brote, die vorrangig aus Roggen, Weizen oder Dinkel hergestellt werden.
Eine wichtige Rolle spielt ebenfalls das Mehl, das Auszugsmehl oder Vollkornmehl darstellen kann, sowohl grob
als auch fein gemahlen werden kann.
Zusätzlich wird eine Unterscheidung zwischen den Zugaben, wie Zwiebeln, Rosinen, Nüssen und Co. durchgeführt.
Unterscheidung der Brötchen
Die Brötchen können genauso unterschieden werden wie das Brot, stellen sie doch im Grunde genommen
nur verkleinerte Brote dar. Sie werden meist aus ungesüßtem Hefeteig hergestellt.
Bereits früh am Morgen muss der Teig angesetzt werden, damit die Kunden zum Frühstück schon beim Bäcker
frische Brötchen erhalten. Die Brötchen werden häufig regional unterschiedlich bezeichnet und unterscheiden
sich ebenfalls durch verschiedene Zutaten. So können Brötchen mit Käse überbacken werden, als
Pizzabrötchen auftreten, bei der süßen Variante werden Rosinen mit eingearbeitet
oder sie werden mit Mohn, Sonnenblumenkernen und vielem mehr bestreut.
Lagerung von Brot und Brötchen
Zwar können Brot und Brötchen mehrere Tage gelagert werden, doch sollten sie im Idealfall
sofort verzehrt werden, da der Geschmack hier noch am besten ist. Weiterhin ist es
wichtig, dass die beiden Varianten zwar aufgebacken werden können, nach dem Aufbacken werden sie aber
schnell hart, so dass sie dann schnellstens verzehrt werden sollten. Wer Brot und Brötchen noch übrig
hat, sollte diese stets trocken lagern, um das Schimmeln zu vermeiden. Getrocknete Brötchen beispielsweise
eignen sich ideal, um damit Füllungen für Knödel herzustellen. Hierfür kann alternativ auch Weißbrot angebraten werden.
Grundrezept für Sonntagsbrötchen aus Hefeteig
Da die Brötchen insbesondere zum sonntäglichen Frühstück gehören und besonders frisch sein sollten, kann
dieses Rezept am nächsten Sonntag ruhig einmal ausprobiert werden.
Zutaten:
300 Gramm Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Zucker
1 Esslöffel Öl
200 Milliliter lauwarmes Wasser
1 Ei
Zubereitung:
Das Mehl, die Hefe, Salz und Zucker werden zunächst miteinander vermengt.
Danach kommen Öl und lauwarmes Wasser zum Teig dazu und werden etwa fünf Minuten mit der Küchenmaschine geknetet.
Dabei sollte ein pudriger, trockener Teig entstehen. Ist der Teig zu weich, kann Mehl zugegeben, bei zu festem Teig
kann noch etwas Wasser hinzugefügt werden.
Hier sollte maximal ein Esslöffel untergehoben werden, um keinen Umschwung ins andere Extrem zu riskieren.
Danach wird der Teig in einzelne Stücke abgeteilt und mit kreisenden Bewegungen
zum Brötchen geformt. Auf das mit Backpapier ausgelegte Blech werden die einzelnen Brötchen
jetzt gelegt und mit einem Tuch abgedeckt, wo sie so lange gehen sollten, bis sie die
doppelte Größe erreicht haben. In dieser Zeit kann der Backofen bereits auf 200° C vorgeheizt werden, das
Ei kann mit etwas Wasser verquirlt werden. Mit der Wasser-Ei-Mischung werden Brötchen nun
bestrichen und können zusätzlich nach Wunsch mit Käse, Mohn und anderen Leckereien bestreut werden.
Am besten ist es, wenn man vor dem Ruhen noch Quer- oder Längsschnitte in die Teiglinge einführt.
Denn dadurch entsteht das typische Aussehen der frischen Brötchen.
In die Fettpfanne des Ofens sollte eine große Tasse Wasser gegeben werden, danach backen die Brötchen
für 15 bis 20 Minuten. Abkühlen sollten sie auf dem Kuchengitter.
Schon ist die Grundlage für ein perfektes Sonntagsfrühstück im Kreise der Familie gegeben.





